Winterprogramm mit Werftaufenthalt

Veröffentlicht am 22.3.2017

Nach der groben Schadensfeststellung durch einen Tauchgang nach dem Urlaub 2016 wurde seitens der Versicherung ein Gutachter bestellt.

Dieser nun erfasste das gesamte Ausmaß und sorgte damit bei uns für gehörige Bauchschmerzen.
Neben dem Ruder war auch das Rumpflaminat im Kielbereich in Mitleidenschaft gezogen worden, was nun einen Werftaufenthalt unumgänglich macht.Eindruck an der Hinterkante des Kiels im Rumpf
Mit dem Ausbau des Ruders und seiner Zerlegung begann das Großprojekt. Dabei offenbarte sich ein Verzug der Ruderwelle nicht nur nach Backbord sondern auch nach achtern und ein defektes unteres Ruderlager.1480332947348IMG-20170120-WA0001Unteres Ruderlager aussen
Das hat die Werft veranlasst von einer Reparatur abzusehen und einen Ruderwechsel ins Auge zu fassen.

Mit unserer Versicherungsgesellschaft HLP haben wir jedoch einen offenen Partner für die Gesamtreparatur und werden vielleicht noch mit Beginn der Sommersaison das Schiff nutzen können.

Ende April nach dem Zuwasserlassen erfolgt die Überführung in die Werft.
Die kalten Tage des Winters wurden für die Heimarbeit genutzt. Unserem Sextanten wurde endlich eine passende Schatulle gebaut.
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Neben der Großreparatur haben wir auch die allgemeine Ausrüstung des Schiffes weiter optimiert.
So wurde nach dem Ausfall des Autopiloten im letzten Jahr ein neuer Antrieb beschafft und für das Kreuzen in engen Gewässern wird künftig eine Selbstwendefock zum Einsatz kommen.
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Dafür wurde die entsprechende Travellerschiene auf dem Vorschiff installiert.

Offen ist noch die Kabeldurchführung vom Mast ins Schiff. Dazu bedarf es noch einer kleineren Laminierarbeit, welche wetterbedingt jedoch noch aussteht.


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